Die sensible Phase für Ordnung
Ein Grundbedürfnis nach festen, verlässlichen BezugspunktenFür Erwachsene ist Aufräumen meist eine Frage der Gewohnheit. Für ein Kleinkind spiegelt die äußere Ordnung sein inneres Gleichgewicht wider. Da Ihr Kind noch kein Gefühl für den Lauf der Zeit hat, findet es seinen Halt in der Wirklichkeit über gleichbleibende Orte und wiederkehrende Rituale des Alltags. Wenn jedes Spielzeug seinen festen Platz auf einem aufgeräumten Regal hat, fühlt es sich sicher und ist frei, sich ganz auf seine Lieblingsbeschäftigungen einzulassen. Deshalb gehört das gemeinsame Aufräumen mit 2 Jahren zum Spiel dazu: Das Puzzle kommt zurück auf sein Tablett, das Tablett zurück ins Regal, und der Tag behält seine Form.