Handgefertigtes Naturholzspielzeug & schadstofffreie Farben
‹ Katalog Art.-Nr. REFD008

Montessori-Schraubbrett aus Holz – 6 Schrauben mit echtem Werkzeug

Das Montessori-Schraubbrett aus Holz trägt sechs verschiedene Schrauben und Muttern, dazu kommen ein Schraubendreher, ein Maulschlüssel und zwei Sechskantschlüssel. Bei diesem Holzspielzeug mit Schrauben und Muttern sucht das Kind ab 5 Jahren für jeden Kopf das passende Werkzeug und legt die gelösten Teile in zwei Mulden.

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Sechs Schraubenköpfe, und für jeden das richtige Werkzeug

Auf dem Holzsockel sitzt eine Reihe von sechs Verbindungen aus Metall, und keine gleicht der anderen: eine Sechskantschraube, eine Schraube mit Flügelmutter, eine Sechskantmutter, zwei Innensechskantschrauben und eine Kreuzschlitzschraube. Daneben legt das Kind einen Kreuzschlitz-Schraubendreher, einen Maulschlüssel und die abgewinkelten Sechskantschlüssel bereit. Bei jeder Schraube stellt das Montessori-Schraubbrett dieselbe Frage: Welches Werkzeug passt in diesen Kopf? Das Kind probiert, schaut sich die Vertiefung im Kopf an, wechselt das Werkzeug und dreht, bis es spürt, dass die Schraube festsitzt.

Zwei Mulden im Holzblock nehmen Schrauben und Muttern auf, sobald sie herauskommen. Die Flügelmutter braucht kein Werkzeug: Sie wird zwischen Daumen und Zeigefinger gedreht. So entsteht auf dem Tisch eine kleine Werkstatt, in der das Kind erste Schritte ins Werken macht, mit Schrauben, die tatsächlich greifen.

Was das Motorikspielzeug beim Schrauben von Hand und Handgelenk verlangt

Schrauben verlangt, dass beide Hände zusammenarbeiten: Die eine hält das Werkzeug gerade im Schraubenkopf, die andere hält den Sockel fest. Das Handgelenk dreht in kleinen Vierteldrehungen, die Finger dosieren den Druck, damit der Schraubendreher nicht abrutscht. Wer auf diese Weise Feinmotorik üben möchte, bekommt sofort eine Rückmeldung: Ist der Griff schlecht dosiert, rutscht das Werkzeug aus dem Kopf, und die Schraube bewegt sich nicht mehr. Für Abwechslung bei den Bewegungen sorgt weiteres Motorikspielzeug, das Greifen oder Fädeln trainiert.

Das zweite ist das genaue Hinsehen. Ein Kreuzschlitz, ein Innensechskant, ein Sechskantkopf oder die Flügel einer Mutter: Das Kind lernt, eine Form zu lesen, bevor es handelt, und nach und nach jedes Werkzeug beim Namen zu nennen. Im Vorschulalter kommt so zum Geschick ein neuer Wortschatz hinzu, von Maulschlüssel bis Flügelmutter.

Die erste Darbietung: langsam und ohne Worte

Stellen Sie das Brett beim ersten Mal auf einen freien Tisch, die Werkzeuge davor. Drehen Sie eine einzige Schraube langsam und schweigend heraus und danach wieder hinein. Dann wählt das Kind seine eigene. Diese Art, etwas zu zeigen, stammt aus den Montessori-Übungen des praktischen Lebens: eine echte Handlung mit echtem Werkzeug, vorgemacht statt erklärt.

Der Fehler, den man vermeiden sollte: an Stelle des Kindes zu korrigieren. Das übernimmt das Material selbst, denn der Sechskantschlüssel greift nicht in einen Kreuzschlitz, und der Maulschlüssel fasst keine Innensechskantschraube. Die Montessori-Pädagogik nennt das Fehlerkontrolle: Das Kind stellt selbst fest, dass das Werkzeug nicht passt, und versucht es mit einem anderen.

Wie das Schraubspiel mitwächst, und wie Sie es pflegen

Am einfachsten beginnt man mit der Flügelmutter. Danach folgen der Schraubendreher, der Maulschlüssel an der Sechskantschraube und zum Schluss die Sechskantschlüssel, die am meisten Geschick verlangen. Gelingen alle Schrauben ohne Hilfe, bietet sich eine Variante an: alles abschrauben, die Teile in die Mulden legen und dann alles wieder anschrauben. So wechseln sich Fest- und Losdrehen in einer einzigen Übung ab, und irgendwann kennt das Kind die Drehrichtung, ohne darüber nachzudenken.

Das Holz wischen Sie mit einem kaum feuchten Tuch ab, nie nass. Bewahren Sie die Metallteile trocken auf und zählen Sie beim Aufräumen die Schrauben nach: Es sind kleine Teile, die außer Reichweite jüngerer Geschwister bleiben sollten.

Ein Brett nur fürs Schrauben statt einer großen Werkbank

Eine große Werkbank für Kinder vereint oft Hammer, Säge und Bauteile. Dieses Montessori-Schraubbrett isoliert dagegen eine einzige Schwierigkeit: eine Schraube mit dem Werkzeug zu drehen, das zu ihr passt. Es ist ein gezieltes Motorikspielzeug ab 5 Jahren. Für Kinder, die sich für Werkzeug begeistern, ergänzt es ein größeres Sortiment an Kinderwerkzeug oder an Spielsachen zum Handwerken und Werken.

Neben Schneiden und Fädeln, mit denen die Feinmotorik von Vorschulkindern häufig trainiert wird, bringt es eine technischere Bewegung ins Spiel: das Drehen.

Fragen von Eltern zum Schraubbrett

In welche Richtung dreht man eine Schraube fest und wieder auf?

Eine gewöhnliche Schraube dreht man im Uhrzeigersinn fest und gegen den Uhrzeigersinn wieder auf. Am Brett sieht das Kind, wie die Schraube hinein- oder herauswandert, und merkt sich die Richtung über die Bewegung.

Ab welchem Alter eignet sich das Montessori-Schraubbrett?

Es wird ab 5 Jahren empfohlen. Beginnen Sie mit der Flügelmutter, die sich von Hand drehen lässt.

Welches Werkzeug liegt dem Schraubspiel bei?

Ein Kreuzschlitz-Schraubendreher, ein Maulschlüssel und zwei Sechskantschlüssel. Die sechs Schrauben und Muttern sind beim Auspacken bereits auf dem Holzsockel montiert.

Lässt sich das Brett im Kindergarten einsetzen?

Ja, etwa für pädagogische Angebote für Vorschulkinder: ein Kind nach dem anderen, eine Darbietung durch den Erwachsenen, dann die Wiederholung. Sockel und Mulden halten alles beisammen, was es zu einem unkomplizierten Vorschulmaterial macht.

Angaben zum Schraubbrett

  • Empfohlenes Alter: ab 5 Jahren
  • Inhalt: 1 Holzsockel mit 2 Aufbewahrungsmulden, 6 verschiedene Schrauben und Muttern auf dem Sockel, 1 Kreuzschlitz-Schraubendreher, 1 Maulschlüssel, 2 Sechskantschlüssel
  • Material: FSC-zertifiziertes Holz, Stahl; Griff des Schraubendrehers aus Kunststoff
  • Marke: Les Apprentis Montessori
  • Garantie: 2 Jahre
Gleiche Altersgruppe (3-6 Jahre)

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