Handgefertigtes Naturholzspielzeug & schadstofffreie Farben
‹ Katalog Art.-Nr. REFL11740

Montessori Rechenkasten aus Holz mit Zählstäbchen und Ziffern

Der Montessori Rechenkasten vereint bunte Zählstäbchen und Ziffernplättchen aus Holz in einem Kasten. Ihr Kind legt Mengen, zählt sie und findet die passende Ziffer: So werden Plus, Minus und Vergleichen greifbar, bevor die erste Rechnung auf Papier steht. Ab 6 Jahren.

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Mengen legen und die passende Ziffer suchen

Ihr Kind öffnet den Kasten und breitet den Inhalt auf dem Tisch aus: bunte Zählstäbchen und kleine Ziffernplättchen aus Holz, jedes 3,5 x 3,5 cm groß. Es legt drei Stäbchen nebeneinander und sucht das Plättchen mit der 3. Dann kommen zwei Stäbchen dazu, es zählt noch einmal und legt die 5 daneben. Das Plättchen bestätigt, was die Hände gerade getan haben. Mit dem Montessori Rechenkasten wird eine Aufgabe zu etwas, das man anfassen, verschieben und nachzählen kann, lange bevor sie in einem Heft steht.

Nach der Übung räumt Ihr Kind alles zurück in den Kasten, der 18 x 14 x 4 cm misst. Auch das Einsortieren von Stäbchen und Plättchen gehört zur Arbeit dazu.

Plus, Minus und Vergleichen mit den Händen

Beim Addieren schiebt Ihr Kind zwei Häufchen Stäbchen zusammen und zählt alle. Beim Subtrahieren nimmt es einige weg und zählt, was übrig bleibt. Zum Vergleichen legt es zwei Reihen nebeneinander: Welche ist länger, und wie viele fehlen, damit beide gleich sind? Erst danach sucht es die Ziffernplättchen, um das Ergebnis zu benennen. So übt es genau die Verbindung zwischen Menge und Zahlzeichen, an der viele Kinder beim Rechnenlernen hängen bleiben. Das sorgfältige Abzählen, ohne ein Stäbchen zu überspringen, schult nebenbei die Fingerfertigkeit und die Aufmerksamkeit.

Ein falsches Ergebnis fällt sofort auf, weil die Stäbchen nicht reichen oder übrig bleiben. Ihr Kind kann sich selbst korrigieren, ohne dass ein Erwachsener auf den Fehler zeigt. Darin steckt der Grundgedanke der Montessori-Pädagogik, übertragen auf das Rechnen: konkretes Material, eine Schwierigkeit nach der anderen und die Fehlerkontrolle im Material selbst. Der Weg führt vom Konkreten zum Abstrakten, erst die Stäbchen, dann die Ziffer, zuletzt die Rechnung auf Papier.

So stellen Sie den Rechenkasten zum ersten Mal vor

Beginnen Sie ohne Aufgaben. Lassen Sie Ihr Kind zuerst die Ziffernplättchen der Reihe nach auslegen und zu jeder Ziffer die passende Zahl Stäbchen legen. Erst wenn das sicher klappt, zeigen Sie eine einzige Addition, langsam und mit wenigen Worten: erste Gruppe, zweite Gruppe, zusammenschieben, zählen, Ziffer suchen. Dann macht Ihr Kind allein weiter. Ein häufiger Fehler ist, alle Rechenarten auf einmal anzubieten. Bleiben Sie ein paar Tage bei kleinen Additionen, bevor das Subtrahieren dazukommt, und legen Sie nur die Plättchen bereit, die gerade gebraucht werden.

Sitzt das Addieren, drehen Sie die Übung um: Sie legen ein Ziffernplättchen hin, und Ihr Kind baut mit den Stäbchen die passende Menge oder zwei Gruppen, die zusammen diese Zahl ergeben. Mit demselben Material lassen sich auch kurze Zahlenspiele machen, etwa abwechselnd ein Plättchen ziehen und so schnell wie möglich die richtige Menge legen.

Ab 6 Jahren: von den ersten Aufgaben zur eigenen Kontrolle

Mit 6 Jahren genügen kleine Zahlen und Aufgaben mit einem einzigen Schritt. Mit etwas Übung werden die Mengen größer, die Subtraktion geht bis null, und verglichen wird mit mehreren Reihen gleichzeitig. In der ersten Klasse wird der Kasten zum Hilfsmittel bei den Hausaufgaben: Ihr Kind legt die Aufgabe mit Stäbchen nach und sieht selbst, ob das Ergebnis stimmt. Auch später lässt sich eine im Kopf gelöste Aufgabe damit überprüfen. Passt die Zahl nicht zu den Stäbchen, wird noch einmal gezählt.

Die Holzteile wischen Sie bei Bedarf mit einem leicht feuchten Tuch ab und lassen sie an der Luft trocknen; legen Sie sie nie ins Wasser. Zählen Sie Stäbchen und Plättchen einmal durch, wenn der Kasten neu ist, dann merken Sie später, ob ein Teil fehlt.

Rechenkasten, Rechenrahmen oder Zahlenstangen

Am Rechenrahmen schiebt das Kind Perlen an einer festen Stange entlang, und die Perlen bleiben aufgefädelt. Lange Stangen, deren Länge für eine Zahl steht, zeigen die Größe einer Zahl, aber keine einzelnen Gegenstände. In diesem Kasten ist jedes Stäbchen lose: Ihr Kind bildet die Gruppen selbst, teilt sie und fügt sie wieder zusammen, und es wählt die passende Ziffer selbst aus. Menge und Zeichen bleiben dadurch getrennt sichtbar. Das macht dieses Rechenmaterial aus Holz besonders nützlich in der Phase, in der ein Kind die Ziffern kennt, aber noch entdecken muss, was man mit ihnen anfangen kann.

Anders als bei einem Rechenspiel mit Würfel und Spielbrett gibt es keinen Gewinner, nur die Aufgabe und ihr Ergebnis, im Tempo des Kindes. Alles passt in einen Kasten von 18 x 14 cm, der zu Hause wenig Platz braucht und auch in der Schule gut funktioniert, am Tisch mit einem Kind nach dem anderen.

Häufige Fragen

Wie übt man Plus und Minus mit Zählstäbchen?

Für jede Zahl legt man die passende Anzahl Stäbchen. Beim Addieren schiebt man die Gruppen zusammen und zählt alles, beim Subtrahieren nimmt man Stäbchen weg und zählt den Rest. Das Ziffernplättchen daneben benennt das Ergebnis.

Ab welchem Alter ist der Rechenkasten geeignet?

Ab 6 Jahren. Er enthält kleine Teile, die nicht in die Hände von Geschwistern unter 3 Jahren gehören.

Was ist im Kasten enthalten?

Bunte Zählstäbchen und Ziffernplättchen aus Holz von 3,5 x 3,5 x 0,5 cm, verstaut in einem Kasten von 18 x 14 x 4 cm. Alles zusammen wiegt 0,4 kg.

Eigenschaften

  • Alter: ab 6 Jahren
  • Inhalt: bunte Zählstäbchen und Ziffernplättchen aus Holz in einem Holzkasten
  • Kasten: 18 x 14 x 4 cm
  • Ziffernplättchen: 3,5 x 3,5 x 0,5 cm
  • Gewicht: 0,4 kg
  • Garantie: 2 Jahre

Achtung: Kleine Teile. Erstickungsgefahr. Bitte diese Hinweise aufbewahren. Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet.

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