Handgefertigtes Naturholzspielzeug & schadstofffreie Farben
‹ Katalog Art.-Nr. REFL12391

Busyboard aus Holz mit Verschlüssen und Schnürsenkeln

Dieses Busyboard aus Holz versammelt die Verschlüsse, die Kindern beim Anziehen begegnen: Knopf, Druckknopf, Reißverschluss, Klettverschluss, Gürtelschnalle, Karabiner und Schnürsenkel zum Einfädeln. Das leicht gebogene Montessori-Brett liegt beim Spielen auf den Knien oder am Bauch an. Für Kinder ab 3 Jahren.

62,99 €
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Ein Brett voller Verschlüsse, die Ihr Kind vom Anziehen kennt

Ihr Kind setzt sich hin, legt das Busyboard auf die Knie oder lehnt es gegen den Bauch. Genau dafür ist das Holzbrett leicht gebogen zugeschnitten: Es liegt am Körper an, rutscht nicht weg, und beide Hände bleiben frei für die eigentliche Arbeit. Und die beginnt sofort: einen Knopf auf- und wieder zuknöpfen, den Druckknopf zusammendrücken, bis er einrastet, den Reißverschluss auf- und zuziehen, den Klettverschluss aufreißen und wieder fest andrücken.

Daneben warten Verschlüsse, die Erwachsene kaum noch bewusst bedienen: ein Knebelknopf, wie man ihn vom Dufflecoat kennt, eine Gürtelschnalle, eine Leiterschnalle, mit der sonst Rucksackriemen verstellt werden, ein Hosenträgerclip, ein Karabiner, ein Taschenverschluss und eine Steckschnalle, die mit einem Klick schließt. Ein Kordelzug lässt sich zuziehen und wieder lockern, und den Schnürsenkel fädelt Ihr Kind ein und wieder aus.

Weil alles auf einem einzigen Brett sitzt, wandert der Blick von Verschluss zu Verschluss, und Ihr Kind entscheidet selbst, womit es anfängt und wie lange es bei einem bleibt. Am Griff trägt es das Brett vom Regal zum Sofa oder an den Tisch, und nach dem Spielen hängt es das Brett am selben Griff an einen Haken.

Kleine Übungen für die Feinmotorik, Verschluss für Verschluss

Jeder Verschluss verlangt einen anderen Griff, und gerade diese Abwechslung macht das Brett so ergiebig. Für den Druckknopf braucht es Kraft zwischen Daumen und Zeigefinger. Beim Knopf arbeiten beide Hände gegeneinander: Die eine hält fest, die andere schiebt den Knopf durch. Am Reißverschluss hält eine Hand das Ende fest, während die andere den Schieber zieht, und am Karabiner drückt der Daumen die Klappe auf, während die übrigen Finger den Haken führen.

Beim Einfädeln des Schnürsenkels müssen Auge und Hand zusammenarbeiten: Das Kind peilt die Öffnung an, führt das Ende hindurch und zieht nach, ohne dass die Schnur wieder herausrutscht. Die Förderung der Feinmotorik geschieht hier ganz nebenbei, aus dem Wunsch heraus, einen Verschluss endlich selbst aufzubekommen.

Dazu kommt das Denken in Schritten. Eine Gürtelschnalle lässt sich nur in einer bestimmten Reihenfolge öffnen und schließen. Wer diese Schritte einmal herausgefunden hat, merkt sie sich, und genau dieses Merken braucht Ihr Kind später an der eigenen Hose. Wie unterschiedlich weit die Feinmotorik bei Kindern im selben Alter ist, sehen Sie an diesem Brett sehr deutlich: Der Klettverschluss gelingt oft beim ersten Versuch, der Knebelknopf erst nach vielen.

Wie Sie das Brett beim ersten Mal zeigen

Wählen Sie für den Anfang einen einzigen Verschluss, am besten den Klettverschluss oder den Reißverschluss. Setzen Sie sich neben Ihr Kind, nicht gegenüber, damit es die Bewegung aus derselben Richtung sieht, in der es sie selbst ausführt. Öffnen und schließen Sie den Verschluss langsam und mit wenigen Worten, legen Sie das Busyboard dann hin und überlassen Sie es Ihrem Kind.

Der häufigste Fehler: zu früh einzugreifen. Wenn der Knopf nicht durchgeht, ist das Probieren selbst die Übung. Helfen Sie erst, wenn Ihr Kind danach fragt, und zeigen Sie dann nur den einen Handgriff, an dem es hängt, statt den Verschluss für es zu öffnen. So bleibt der Erfolg seiner, wie bei allen Übungen des praktischen Lebens.

Sitzen die einfachen Verschlüsse sicher, lohnt eine Variante: Nennen Sie einen Verschluss, und Ihr Kind sucht ihn auf dem Brett. Oder holen Sie seine Jacke dazu und fragen Sie, wo dort derselbe Reißverschluss oder derselbe Druckknopf sitzt. Damit wandert das Geübte vom Brett an die eigene Kleidung.

Welche Verschlüsse zuerst gelingen und wie Sie das Holz pflegen

Mit drei Jahren gelingen meist zuerst die Verschlüsse, die mit Druck oder Ziehen arbeiten: Klettverschluss, Druckknopf, Reißverschluss und Steckschnalle. Knopf, Knebelknopf und Gürtelschnalle verlangen mehr Fingerspitzengefühl und kommen oft ein paar Monate später dazu. Das Einfädeln des Schnürsenkels und die Leiterschnalle bleiben lange spannend, weil sie Geduld und eine ruhige Hand brauchen. Als Kinderspielzeug ab 3 Jahren begleitet das Busyboard Ihr Kind so durch eine ganze Phase, in der es lernt, sich selbst anzuziehen.

Zur Pflege genügt ein leicht feuchtes Tuch für das Holz. Legen Sie das Brett nicht ins Wasser und lassen Sie es nicht in der Sonne oder an der Heizung liegen, damit sich das Holz nicht verzieht. Schauen Sie die Verschlüsse und die Schnüre von Zeit zu Zeit an, und nehmen Sie das Brett aus dem Spiel, sobald sich ein Teil lockert.

Woran sich dieses Busyboard von seinen Nachbarn unterscheidet

Klassische Montessori-Ankleiderahmen widmen jedem Verschluss einen eigenen Rahmen. Das ist gut, wenn Ihr Kind einen Verschluss gezielt vertiefen soll. Dieses Montessori-Brett versammelt dagegen viele Verschlüsse auf kleiner Fläche und eignet sich, wenn Ihr Kind lieber wechselt und vergleicht. Wer vor allem das Schleifebinden üben möchte, ist mit unserem Lernschuh besser bedient, und die Schlossbox setzt mit ihren Riegeln auf ganz andere Mechanismen.

Weitere Busy Boards mit anderen Schwerpunkten finden Sie in unserer Kategorie Selbstständigkeit & Alltagskompetenz. Wenn Sie das Brett mit anderen Materialien für dieses Alter kombinieren möchten, hilft Ihnen unser Ratgeber zu Montessori-Spielzeug ab 3 Jahren, und in der Auswahl an Spielzeug für 3- bis 5-Jährige finden Sie passende Ergänzungen.

Was Eltern vor dem Kauf wissen möchten

Ab welchem Alter ist dieses Busyboard geeignet?

Ab 3 Jahren. Das Brett enthält kleine Teile und lange Schnüre und ist deshalb nicht für Kinder unter 3 Jahren gedacht.

Welche Übungen zur Feinmotorik stecken in den einzelnen Verschlüssen?

Druckknopf und Karabiner trainieren die Kraft zwischen Daumen und Zeigefinger, Knopf und Reißverschluss das Zusammenspiel beider Hände. Beim Einfädeln des Schnürsenkels kommt die Auge-Hand-Koordination dazu.

Wie hält ein Kind das Montessori-Brett beim Spielen am besten?

Auf den Knien oder gegen den Bauch gelehnt: Die leicht gebogene Form ist genau dafür gedacht. Zum Tragen oder Aufhängen dient der Griff.

Maße, Inhalt und Sicherheitshinweise

  • Alter: ab 3 Jahren
  • Maße: 25 x 30 x 1,5 cm
  • Gewicht: 0,93 kg
  • Brett aus Holz, leicht gebogen, mit Griff zum Tragen und Aufhängen
  • Verschlüsse: Kordelzug, Knebelknopf, Knopf, Druckknopf, Leiterschnalle, Gürtelschnalle, Hosenträgerclip, Karabiner, Taschenverschluss, Steckschnalle, Reißverschluss, Klettverschluss, Schnürsenkel zum Einfädeln
  • Garantie: 2 Jahre

Achtung: Kleine Teile. Erstickungsgefahr. Lange Schnur. Strangulationsgefahr. Diese Hinweise aufbewahren. Achtung: Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet.

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