Handgefertigtes Naturholzspielzeug & schadstofffreie Farben
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Baby-Greifball aus Stoff mit Glöckchen – nach Montessori

Ein Baby-Greifball aus Baumwollstoff mit eingenähtem Glöckchen, 15 cm groß und in Spanien von Hand genäht. Zwölf gepolsterte Dreiecke geben kleinen Händen Halt: erst hängt der Ball über dem Neugeborenen, später rollt das Kleinkind ihn zurück. Über 20 Farbmodelle stehen zur Wahl.

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Zwölf weiche Dreiecke und ein Glöckchen im Inneren

Dieser Baby-Greifball ist aus zwölf gepolsterten Stoffdreiecken zusammengenäht. Zwischen den Dreiecken entstehen Mulden und Kanten, in die eine kleine Hand hineinfassen kann: Die Finger schließen sich um ein einzelnes Dreieck, und schon hält das Baby den ganzen Ball. Bei einem glatten, prall gefüllten Ball gleicher Größe gelingt das in den ersten Monaten kaum, weil die Hand keinen Halt findet.

Im Inneren ist ein Glöckchen eingenäht. Bewegt Ihr Kind den Ball, klingelt es leise. Der Klang kommt als Antwort auf die eigene Bewegung, und viele Babys schütteln den Ball daraufhin noch einmal, um den Ton wieder zu hören. So verbindet sich das Greifen mit dem Hören und dem Sehen.

Die Farben jedes Modells sind kräftig und gut voneinander abgesetzt. Neugeborene sehen in den ersten Wochen noch unscharf; deutlich unterschiedene Farbfelder fallen ihnen leichter auf als zarte Ton-in-Ton-Muster. Mit 15 cm Durchmesser lässt sich der Ball mit beiden Händen umfassen und passt trotzdem in die Wickeltasche, sodass er auch bei Großeltern oder unterwegs dabei sein kann.

Was das Greifen, Halten und Weitergeben trainiert

Etwa zwischen drei und sechs Monaten beginnt ein Baby, nach allem zu greifen, was in seiner Reichweite liegt. Genau hier setzt der Ball an. Jedes Dreieck ist eine eigene Griffstelle: Das Kind öffnet die Hand, schließt sie um eine Kante, hebt den Ball an und lässt ihn wieder los. Dabei schaut es hin, streckt den Arm aus und korrigiert die Bewegung, wenn es danebengreift. Diese Augen-Hand-Koordination entsteht nicht durch Erklären, sondern durch hundertfaches Wiederholen mit einem Gegenstand, der sich leicht fassen lässt.

Bald wandert der Ball von einer Hand in die andere. Das Weitergeben über die Körpermitte hinweg verlangt, dass beide Hände zusammenarbeiten, und kräftigt Finger, Hände und Handgelenke. Was ein Kind in der Hand hält, dreht und betastet, kann es nach und nach begreifen und verstehen: Nicht zufällig steckt im Wort „begreifen“ das Greifen.

Der Baby-Greifball stellt eine einzige Aufgabe, ohne Knöpfe, Lichter oder Melodien auf Knopfdruck. Diese Beschränkung auf eine Sache heißt in der Pädagogik Isolation der Schwierigkeit: Das Kind übt nur das Greifen, nichts lenkt davon ab. Deshalb gehört der Ball bei uns zum Montessori-Material für das erste Lebensjahr.

So stellen Sie den Ball zum ersten Mal vor

Für ein Neugeborenes hängen Sie den Baby-Greifball über dem Platz auf, an dem es auf dem Rücken liegt, am besten an einem elastischen Band. Die richtige Höhe ist erreicht, wenn das Baby den Ball mit einer zufälligen Armbewegung oder mit den Füßen anstoßen kann. Trifft es ihn, schwingt der Ball und das Glöckchen klingt; nach einigen Tagen stößt das Kind ihn oft schon gezielter an. Bleiben Sie dabei in der Nähe und nehmen Sie den Ball ab, wenn das Baby schläft.

Ein häufiger Fehler ist, dem Baby den Ball direkt in die Hand zu drücken oder ihn zwischen viele andere Spielsachen zu legen. Legen Sie ihn stattdessen einzeln auf die Spieldecke, knapp in Reichweite, und warten Sie, bis Ihr Kind selbst hinlangt. Ein einzelner Gegenstand hält die Aufmerksamkeit länger als ein Korb voller Dinge.

Wenn das Greifen sicher klappt, legen Sie den Ball in Bauchlage ein Stück weiter weg. Weil er nach kurzer Strecke liegen bleibt, lohnt es sich für das Baby, sich zu ihm hinzustrecken und hinzurobben. Durch das Glöckchen wird der Greifball mit jeder Bewegung zur kleinen Rassel; wer gern mit Klängen spielt, findet weitere Instrumente für die Kleinsten in unserer Kategorie musikalische Früherziehung.

Drei Phasen von der Geburt bis etwa zwei Jahre

Von der Geburt bis etwa drei Monate: Der Ball hängt über dem Baby. Es schaut ihn an, verfolgt ihn mit den Augen, wenn er schwingt, und berührt ihn mit Händen und Füßen. So erfährt es, dass seine eigenen Bewegungen etwas im Raum verändern.

Von drei bis sechs Monaten: Jetzt wird der Baby-Greifball in die Hand genommen. Als Montessori-Spielzeug ab 3 Monaten setzt er auf ein einziges Material und eine klare Bewegung: greifen, festhalten, loslassen, von Hand zu Hand geben.

Ab sechs Monaten bis etwa zwei Jahre: Der Ball wird zum ersten Spielball für drinnen. Eltern, Geschwister oder andere Kinder rollen ihn sich auf dem Boden zu, das Kind wirft ihn und holt ihn zurück. Nebenbei lassen sich die Farben der Dreiecke benennen: „Gib mir das rote Feld“, „wo ist Blau?“.

Pflege des Stoffballs

Den Baby-Greifball waschen Sie am besten von Hand. Bei Bedarf darf er auch in die Maschine, bei 30 °C im Schon- oder Feinwaschgang. Danach an der Luft trocknen lassen, nicht in den Trockner geben und nicht bügeln. Drücken Sie das Wasser nach dem Waschen sanft aus und lassen Sie den Ball vollständig durchtrocknen, bevor Ihr Kind wieder damit spielt, denn eine Polsterfüllung braucht länger als der Stoff darüber. Babys nehmen den Ball gern in den Mund; die Nähte sind dafür gemacht, Anknabbern standzuhalten. Schauen Sie trotzdem gelegentlich nach, ob alle Nähte noch fest sind.

Welches Modell passt, und was ihn von anderen Bällen unterscheidet

Den Ball gibt es in über 20 Farbmodellen, nummeriert von Modell 1 bis Modell 22. Sie wählen eines davon oder überlassen uns die Auswahl. Bei Zwillingen bieten sich zwei verschiedene Modelle an, damit später jedes Kind seinen Ball an den Farben erkennt. Unter den Geschenken zur Geburt für Zwillinge ist das eine Idee, die von Anfang an zu beiden Kindern passt und mit ihnen mitwächst.

Wegen seiner Bauweise aus Dreiecken heißt dieser Balltyp oft Puzzleball. Mit einem Puzzle zum Zusammensetzen hat er nichts zu tun: Alle Teile sind fest vernäht. Gegenüber einem Greifling aus Holz ist der Greifball aus Stoff weich und leicht, wenn er dem Baby einmal aus der Hand und auf den Bauch fällt, und er bleibt leise, wenn er auf den Boden kullert. Jedes Exemplar wird in Spanien von Hand genäht, aus Baumwollstoff mit einer Füllung aus Polyester, laut Hersteller ohne schädliche Substanzen. Weitere Greifbälle und anderes Stoffspielzeug mit anderen Formen und Stoffen finden Sie in der passenden Kategorie.

Häufige Fragen zum Baby-Greifball

Ab wann kann ein Baby mit dem Greifball spielen?

Von Geburt an, zunächst als Ball zum Anschauen und Anstoßen, der über dem Baby hängt. Ab etwa drei Monaten greift es gezielt nach den Dreiecken, und bis etwa zwei Jahre bleibt der Ball ein Spielzeug zum Rollen und Zuwerfen.

Kann man den Ball über dem Baby aufhängen?

Ja, das ist die erste Art, ihn zu nutzen. Am besten eignet sich ein elastisches Band, das nachgibt, wenn das Baby den Ball anstößt. Hängen Sie ihn nur auf, solange ein Erwachsener dabei ist.

Wie wäscht man einen Greifball aus Stoff?

Am schonendsten von Hand. Die Maschinenwäsche bei 30 °C im Schonwaschgang ist möglich; trocknen Sie den Ball an der Luft, ohne Trockner und ohne Bügeleisen.

Warum rollt der Ball nicht weit weg?

Seine Form aus zwölf gepolsterten Dreiecken bremst ihn, sodass er nach kurzer Strecke liegen bleibt. Das Baby verliert ihn nicht aus den Augen und hat einen Grund, sich zu ihm hinzubewegen.

Auf einen Blick

  • Alter: ab Geburt, Spielphasen bis etwa 2 Jahre
  • Durchmesser: 15 cm
  • Aufbau: 12 gepolsterte Dreiecke, Glöckchen im Inneren eingenäht
  • Material: Baumwollstoff, Füllung aus Polyester
  • Herstellung: von Hand genäht in Spanien
  • Modelle: Modell 1 bis Modell 22 oder zufällige Auswahl
  • Pflege: Handwäsche empfohlen, Maschinenwäsche bei 30 °C im Schonwaschgang möglich, an der Luft trocknen, kein Trockner, nicht bügeln
  • Garantie: 2 Jahre

Achtung: Nur unter Aufsicht eines Erwachsenen verwenden.

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